Sophienschule - Gymnasium

Startseitensymbol > Schule > Kurfürstin Sophie

Kurfürstin Sophie

Sophie über dem Portal

Unsere Schule trägt den Na­men der Kur­fürs­tin So­phie von Han­no­ver. Sie wur­de 1630 als zwölf­tes Kind der Fa­mi­lie des Kur­fürs­ten Frie­drich V. von der Pfalz und sei­ner Frau Eli­sa­beth Stuart, Toch­ter Kö­nig Ja­kobs I./VI. von Eng­land, ge­bo­ren.

1658 hei­ra­te­te sie in Hei­del­berg den Her­zog Ernst Au­gust von Braun­schweig-Lü­ne­burg. 1692 wur­de sie Kur­fürs­tin und gilt wohl als wich­tig­ste Toch­ter der Stadt Han­no­ver – ei­gent­lich so­gar Eu­ro­pas. Ihre Groß­mut­ter ist näm­lich Maria Stuart und Kur­fürs­tin So­phie ist die Ur­ur­ur­ur­ur­ur­groß­mut­ter von Queen Eli­za­beth. Da­mit gilt sie als "ge­setz­lich ga­ran­tier­te Stamm­mut­ter" des bri­ti­schen Kö­nigs­hau­ses. So­phies On­kel war einst Kö­nig von Eng­land, ihr selbst blieb der Kö­nigs­thron al­ler­dings ver­wehrt:
Hät­te So­phie nur sie­ben Wo­chen län­ger ge­lebt, wä­re sie nach dem Tod der im­mer­hin 35 Jah­re jün­ge­ren Kö­ni­gin Anne Kö­ni­gin der Kö­nig­rei­che Groß­bri­tan­nien und Ir­land ge­wor­den. So je­doch be­stieg am 1. Au­gust 1714 ihr Sohn Ge­org Lud­wig, Kur­fürst von Braun­schweig-Lü­ne­burg (Han­no­ver), als Georg I. den bri­ti­schen Thron als ers­ter Kö­nig aus dem Haus Han­no­ver.

Sie fin­den mehr über So­phie in die­ser aus­führ­li­chen Bio­gra­fie, in un­se­rem Ar­chiv und bei Wi­ki­pe­dia.

Um 1680 be­rief So­phie den Phi­lo­so­phen Gott­fried Wil­helm Leib­niz nach Han­no­ver an ihren Hof. Un­ten sind die bei­den auf dem ein­drucks­vol­len, 5 mal 3 Me­ter gro­ßen Ge­mäl­de zu se­hen, an dem un­se­re Schü­ler/in­nen täg­lich vor­bei­gehen.

Gemälde in der Schule

Sophie – Sy­no­nym für Frau­en­be­we­gung, Leib­niz – Sym­bol­fi­gur für Wis­sen­schaft. In ihrem Sin­ne wird noch heu­te an der So­phien­schu­le ge­lehrt und ge­lernt. Gibt es bes­se­re Ver­tre­ter für ei­ne Schu­le? So­phies klu­ges und hu­mor­vol­les Wir­ken und Han­deln mit der rich­ti­gen Mi­schung aus Tra­di­tion und Mo­der­ne ist uns auch heu­te noch Vor­bild.

Sophie von Peter Lely Sophie als Indianerin Sophie im Landemuseum Sophie in hohem Alter
gemalt von Peter Lely verkleidet als Indianerin im Landesmuseum kurz vor ihrem Tod

"Non bona nisi quae modesta" pflegte So­phie sich der Zeit an­ge­mes­sen la­tei­nisch aus­zu­drücken: "Nichts ist gut, was nicht be­schei­den ist." Über­trie­be­ne Äußer­lich­kei­ten und groß­spu­ri­ges Auf­tre­ten wa­ren ihr zu­wider. Ei­ne Ein­stel­lung, die wir für an­dau­ernd ak­tu­ell hal­ten und die wir un­se­ren Schü­ler­in­nen und Schü­lern ver­mit­teln möch­ten.